In der Eberbacher Kirchengemeinde freut man sich sehr, dass sich 14 Personen - sieben Frauen und sieben Männer - für die 12 zu besetzenden Plätze zur Wahl stellen. Die Hälfte derer, die kandidieren, gehört dem aktuellen Kirchengemeinderat an. Die andere Hälfte tritt zum ersten Mal an. Bewährte Erfahrung und neue Impulse werden sich im neuen Leitungsgremium ergänzen.

Es wäre schön, wenn viele Gemeindeglieder zur Wahl gehen. Sie zeigen damit, dass sie die Arbeit der Kirchenältesten für das Gemeinwohl wichtig finden. Jede Stimme ist eine Wertschätzung der Menschen, die für ihre Gemeinde und ihre Kirche Verantwortung übernehmen.
Vorstellung der Kandidierenden
Die öffentliche Kandidatenvorstellung der Kirchengemeinde Eberbach fand in einer Gemeindeversammlung am Sonntag, den 27. Oktober 2019 statt. Die Kandidierenden stellten sich in alphabetischer Reihenfolge kurz vor. Neben Alter und Beruf erhielten die anwesenden Gemeindeglieder auch Hinweise auf die Motivation der einzelnen Kandidierenden und ggf. zu besonderen Interessensschwerpunkten für die gemeindliche Arbeit.
Hilfreich für alle interessierten Anwesenden war hierbei auch der Kandidaten-Flyer, der den Briefwahlunterlagen beigefügt ist.
Hier zum Download (PDF - 752kB):
Zu den Personen:
- Christel Bussemer: "Ich möchte mich gerne weiterhin für die Sozialstation und die Kindergärten stark machen."
- Dr. Rainer Jacobi: "Ich bin zwar schon "leicht ergraut", aber aber noch brauchbar."
- John Landis: "Ich habe über Atheismus und Philosophie zurück zu Glaube und Kirche gefunden. Andere sollen "diesen Schatz" auch erkennen können."
- Andrea Lederer: "Kirche ist für mich Heimat. Frauentage, Weltgebetstage, Kinder: Das ist meins."
- Christian Naujok: "Ich habe an vielen Orten Deutschlands gelebt und würde die Kirchenältesten auf ihrem hohen Niveau gern unterstützen."
- Bernhard Pfeifer: "Mein Herz hängt an der Gestaltung der Gottesdienste."
- Rebecca Rump: "Jeder kann helfen. Das möchte ich auch tun."
- Dr. Barabara Scheuble: "Die Gemeinde ist keine Insel. Ich möchte die Verbindung zum Bezirkskirchenrat dazu nutzen, dass sich die Gemeinden gegenseitig stärken."
- Ursula Schild: "Ich habe als Sonderschul-Rektorin erlebt, wie wichtig religiöse Fragen auch für Menschen sind, die der Kirche nicht nahe stehen."
- Achim Schöpf: "Ehrenamtlicher Dienst an der Gemeinschaft ist für mich Verpflichtung und Herausforderung. Soziale Fragen liegen mir besonders am Herzen."
- Gert Wagner: "Kirche hat für mich Vorbildfunktion, wenn sie sich gegen den zunehmenden Egoismus in der Gesellschaft für Schwache stark macht."
- Ralf Weik: "Ich bin hier, weil ich Jesus liebe. Ich möchte besonders für Alte und Kranke da sein."
- Birgit Wierz: "Für mich gilt noch immer der Wahlspruch aus meiner Pfadfinderzeit: Ich möchte die Welt ein Stück weit besser hinterlassen, als ich sie vorgefunden habe."
- Mira Zettl: "Glaube und Kirche bedeutet für mich, dass man angenommen wird und füreinander da ist. Das möchte ich weitergebenl. Die Welt braucht die gute Botschaft."